
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: 2011
Hamburg Marathon 2011 und die DRK Fahrradstaffel Hamburg Nord
Sanitäter auf Fahrrädern. Solch ein Anblick ist in einigen Teilen Mittel- und Süddeutschlands keine Seltenheit. Im Norden der Republik jedoch bisher eine Rarität.
Am Wochenende war es dann endlich soweit. Nach mehreren Trainingsläufen, und auch eigenem, privaten Training, ging ich mit unserer neu gegründeten Fahrrad-Sanitätsstaffel an den Start.
Beim Hamburg Marathon durften wir uns, und unser Können, erstmals unter Beweis stellen. Und ich muss sagen, es ist richtig gut gelaufen.
Unsere Fahrradstaffel besteht aktuell aus 6 Sanitätern auf Treckingbikes. Ausgerüstet mit Material, welches fast einem Rettungswagen gleicht fahren immer 2 Sanis im Team zusammen. Hierbei trägt einer eine Internistische, der andere eine Chirurgische Tasche an seinem Fahrrad. So lassen sich von kleinen Schnitt- und Platzwunden bis hin zum Herzinfakt alles behandeln.
Die Fahrräder haben, wie wir deutlich feststellen konnten, einige echte Vorteile.
Man ist flink, wendig, kommt schnell durch kleine Gassen und auch Menschenmengen durch, und ist somit schneller als je zuvor am Patienten.
Der 26. Hamburg Marathon am vergangenen Wochenende war unser erster großer Auftritt. Am Samstag begleiteten wir den Zehntellauf. Eine 4,2951km lange Strecke durch die City. Mit mehreren Streifen in und hinter dem Läuferfeld konnten kleine Zwischenfälle sofort versorgt werden.
Am Sonntag ging es dann richtig zur Sache. Im Abschnitt 6, den letzten, und wohl schwersten ca. 7km der Marathonstrecke waren wir mit 11 Fahrradsanitätern im Einsatz. Hierbei wurden wir unterstützt von unseren Kollegen von der Fahrradstaffel Köln. Das absolute Highlight des Wochenendes war jedoch der Zeileinlauf am Sonntag. Hier begleiteten all unsere Rescuebiker den letzen Läufer bis ins Ziel. SuperGeil!!!
Auch das Medieninteresse an der Staffel war am Wochenende alles andere als gering. Interviews, Foto- und Pressetermine sowie die Resonanz aus der Bevölkerung sind, ich denke nicht nur für mich, eine echte Motivation und ein Zeichen, das diese Idee durchaus potenzial hat.
26.05.2011, 21.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
CeBIT 2011 / 3
In den Consumer-Bereichen, also den Hallen die meist Produkte für Endverbraucher enthalten, herrschte der meiste andrang.
Eine Sache, die mein schon etwas eingestaubtes Gamer-Herz wieder höher schlagen ließ, zeigte die Firma Zotac an ihrem Stand.
Ein Verbund aus 3 nebeneinander stehenden, 3D-tauglichen Monitoren. Ein Rennsessel. Ein Porsche-Gaming-Lenkrad. Und ein PC mit NVIDIA's aktiver 3D-Brillen Technik. Hier tauchte man komplett ins Game ab, und wollte am liebsten nicht mehr aufhören. Eine sehr coole Sache!
Firmen wie AMD, Nvidia und Co. scheuten nicht davor mit immer neuer Technik und höheren Leistungen zu protzen. Immer mehr Details, feinere Texturen und generell aufwändigere Grafiken gab es zu sehen.
Und auch das Thema "Modding" kam hier nicht zu kurz. Ob Gehäuse, Kühlsysteme oder Lüfter. Der kreativität des Bastlers sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
10.03.2011, 17.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
CeBIT 2011 / 2 (Tablets)
Ein Thema an dem so gut wie kein renomierter Aussteller in diesem Jahr vorbei kam waren die Tablets. Nachdem Apples iPad schon seit einiger Zeit sehr erfolgreich ist, und man es, wenn man einmal damit gearbeitet hat, nicht mehr missen möchte, will die Konkurrenz jetzt ihren Teil vom Kuchen abhaben. 
Viele unterschiedliche Produkte wurden gezeigt, und man konnte viel herumprobieren. Doch so wirklich begeistert hat mich keins. Alle schafften sie es einen Musiktitel abzuspielen, oder einen Film zu zeigen.
Doch die Frage ist ja "wie" sie dies schaffen. Denn das Wichtigste, finde ich, ist ja die Bedienung selbst.
Ladezeiten bis der Film angezeigt wird lasse ich ganz klar durchgehen. Bei langen Musikstücken ist auch hier eine kleine Verzögerung durchaus erlaubt.
Doch wenn man schon beim Booten seinen Kaffee fast noch mahlen kann, dann ist da irgendwas schief gelaufen. Einige Geräte, welche als quasi "Surftablets" angeboten werden bekommen auch das nicht hin. Betrachtet man eine Website, und will hier in der Seite weiter herunter scrollen, dauert es geschlagene 3 Sekunden bis das Bild reagiert, und sich dann auch nur ruckartig bewegt.
Soetwas geht gar nicht... Einige Geräte, welche man auch schon in den Medien sah, werden sicher auch ihre Vorzüge haben. Was ich auf der CeBIT sah, war aber größtenteils absolut grottenschlecht!
Doch nicht nur bei den Kleinstrechnern drehte sich hier alles um Multitouch.
Wie man schon im vorigen Artikel gesehen hat, hat auch die Telekom bei ihrem Multitouch-Table, sowie Microsoft mit ihrer Präsentationswand auf die Steuerung per Gehsten gesetzt. Mal sehen was die Zukunft in diesem Bereich noch so bringt...
09.03.2011, 17.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL
CeBIT 2011 / 1
Die CeBIT 2011 ist zu ende, und wie man in den Medien liest und hört sind die Betreiber mit dessen Verlauf auch recht zufrieden.
Zu Beginn unseres Besuches gab es auf dem Microsoft Stand eine kleine Präsentation des neues Services "Windows-Intune", welcher eine PC-Verwaltung über das Web gewährleisten soll.
Hierbei zeigte Microsoft auch mal wieder auf, wie sich Bill Gates vor Jahren dahingehend äußerte:
"Jeder Mensch wird in der Zukunft sowohl einen PC an seinem Arbeitsplatz, als auch bei sich zuhause haben." Hier ist man, laut Microsoft heute schon angekommen. Jeder hat seinen PC daheim und in der Firma. Und damnächst wird auch jeder sein Windows-Smartphone immer und überall dabei haben.
Träume können doch so schön sein... ;-)
Ich falle zumindest aus dieser Gleichung schon einmal raus...
Bei mir regiert der Apfel. Und auf genau dessen Technik basierte auch ein
Multitouch-Table, den es am Stand der "Deutschen Telekom" zu bestaunen gab.
Sehr interssant wenn man sich für das Thema Mutitouch interessiert. Der Tisch, dessen Umfang genug Platz für ca 8 - 10 Mann bietet, zeigte sphärische Animationen in der Bildmitte, sowie ein paar herumfliegende Wörter.
Der T-Mitarbeiter zauberte bei einer kleinen Präsentation aus einer Ecke eine virtuelle Tastatur, zog diese vor sich in die Mitte, und schrieb damit ein Wort. Dieses schwebte über der Tastatur im leeren Raum. Mit einem wisch verschwand die Tastatur wieder in der Ecke, und er konnte das gerade geschriebene Wort mit den Fingern, ähnlich der befehle aus Apples iOS bewegen und skalieren.
Jedoch ließ sich hier auch besagtes Wort quer über den Tisch zu mir rüber schieben. Grundlegend nicht viel anders als beim iPhone / iPad, aber doch irgendwie faszinierend. Eine völlig neue Art digitales Material zu präsentieren. Besagte Funktionen sollen nicht nur mit Text, sondern auch Bildern und Videos möglich sein...
08.03.2011, 17.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL


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