Interstellar – Kino Review

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interstellarAuf der Erde herrscht ein apokalyptischer Zustand. Sandstürme fegen regelmäßig durch das Land, es sind kaum Nahrungsmittel mehr zu züchten, die Zivilisation ist am Ende. Einziger Ausweg ist – die Umsiedlung der Menschheit.

Cooper ist Ingenieur und ehemaliger Pilot der NASA und betreibt mit seiner Familie eine Farm. In der Welt von Interstellar haben akademische Berufe in der mehr und mehr untergehenden Zivilisation keine Bedeutung mehr. Kinder mit meist guten Noten und einer Chance auf das Collage werden auch zur Landwirtschaft degradiert. So das System. Doch genau dieses möchte Cooper für seine Kinder nicht akzeptieren und versucht sich dagegen zu stellen. Zu der Zeit ahnt Cooper noch nicht, das er derjenige sein soll, der versucht die Menschheit zu retten.

In Coopers Haus spukt es. Im Zimmer seiner Tochter fallen immer wieder eigenständig Bücher aus dem Regal. Zufällig stoßen sie irgendwann auf Koordinaten, welche Sie zu einem geheimen Stützpunkt führen. Nicht nur Akademiker hatten in der Welt von morgen keinen Platz mehr, auch Institutionen wie die NASA wurden aus dem Alltag wegrationalisiert, und bilden nun ein Geheimes Projekt der Regierung. Genau in diesem Stützpunkt trifft der ehemalige Astronaut auf die Aufgabe seines Lebens. Er soll mit einem Team von Experten, unter der Leitung von Professor Brand einen neuen, bewohnbaren Planeten finden. Fernab unserer Galaxie.

Gemeinsam mit einem Team um Brands Tochter Amelia macht sich Cooper auf die Reise ins Ungewisse. Sie müssen Familie und Freunde zurück lassen und eine Reise antreten aus der es gefühlt keine Wiederkehr gibt. Den Angehörigen bleibt nur zu warten, und zu hoffen…

 

 

 

Interstellar spielt in einer Zukunft in der der Mensch die Erde heruntergewirtschaftet hat, und ihm nichts anderes mehr bleibt als seinen Planeten zu verlassen. Als das gesamte Team heraus bekommt das für Sie keine Rückkehr geplant wurde geriet das Vorhaben ins straucheln. In der Angst im ihr Leben werden aus Team Kollegen Kontrahenten. Als es dann nur noch eine Chance gibt einen Teilerfolg der Mission zu wahren opfert Cooper sein Leben. Er geriet mit seinem Raumschiff ins Wurmloch, und findet sich in einer anderen Welt mit 5 Dimensionen wieder. In dieser Welt sieht er sich und seine Familie früher und versucht mit Ihnen zu kommunizieren. Er schüttelt Bücher aus einem Regal!!

 

Fazit zu Interstellar:

Interstellar startet von der Story her wie ein typisches Weltuntergangs Epos. Leider weicht diese Form von Film einer unerwartet spirituellen Art von Dramatik und überhastetem Storytelling. Häufige Szenenwechsel und eine in der Story erzählte Zeitverschiebung verlangen dem Betrachter ab stets mehr als gut aufzupassen. Man weiss zum Teil nicht mehr warum die Story an einer Stelle nun so hastig gesprungen ist, oder warum der Kollege nun gerade so unerwartet gestorben ist. Hier steht eine sehr lange und umfangreiche Geschichte der ausführlichen Erklärung der Geschehnisse gegenüber.
Der Weg der Geschichte von Interstellar, den Weltuntergang nach „2012“ und „The Day after Tomorrow“ (Happy End auf der Erde) auf einen anderen Planeten zu verlagern ist sehr konsequent. Doch ist der Ausgang des Films für manchen sicher eine Enttäuschung. Anstatt eines klassischen Happy-Ends begibt sich Interstellar sehr in eine wissenschaftliche Fantasiewelt mit gekrümmten Horizonten, bei dem einige Fragen offen bleiben. Ob diese Stoff für einen zweiten Teil bieten darf bezweifelt werden.

Meines Erachtens ist Interstellar leider einer der schlechtesten Filme, welche ich in den letzten Jahren gesehen habe. Eine überhastet erzählte Geschichte mit vielen Fragen und wenig Antworten, gepaart mit viel Wissenschaft und menschlichen Instinkten. Klingt auf den ersten Blick gut. Endet aber leider für mich in einer herben Enttäuschung. Diesen Film braucht die Welt nicht. Da ist man im Disney-Universum besser aufgehoben! 😉

 

 

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