Venom – Kino Review

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Dr. Carlton Drake ist Chef und Inhaber der Life Foundation und führt in seinem Unternehmen sehr medienwirksam Forschungen durch. Von den Proben einer außerirdischen Lebensform erhofft er sich einige neue Erkenntnisse und natürlich immer weiter steigende Medienpräsenz. Was die Medien jedoch nicht sehen dürfen: Dr. Drake führt in seinen Labors sehr brutale Experimente durch. Auch vor den gesetzeswidrigen Versuchen am Menschen schreckt Drake nicht zurück.

Reporter Eddie Brock (Tom Hardy) steht auf einem Sprungbrett seiner Karriere. Er ist bekannt aus TV und Medien, auch in seinem Privatleben stimmt alles. Als er jedoch von seinem eh schon dagewesenen Erfolg nicht genug bekommen kann, und geheime Unterlagen seiner Freundin als Grundlage für seine Arbeit nimmt, dreht sich die Erfolgsspirale auf einmal abwärts. Seine Freundin Anne (Michelle Williams) und er verlieren nicht nur ihren Job, sondern auch ihre Beziehung.

Der Versuch der mysteriösen Life Foundation, und ihrem von Macht besessenen Chef Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed) das Handwerk zu legen, lässt Eddie nicht los. Auf dem Tiefpunkt holt ihn seine Vergangenheit ein. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf fragwürdige Experimente mit einem nicht irdischen Organismus. Die Symbionten genannten Organismen nisten sich in Menschlichen Körpern ein und nehmen diese bei Bedarf unter Kontrolle. Als Eddie selbst mit dem Symbionten Venom in Kontakt gerät, verändert sich sein Leben abermals. Die nicht immer friedliche Koexistens mit Venom kostet Eddie viele Nerven…

Der Marvel-Film Venom beginnt mit dem Anschein ein wenig langwierig zu sein. Anfangs wird die Entstehung und der Hintergrund der Figur sehr ausführlich beschrieben. Dabei öffnen sich immer wieder neue Zusammenhänge und Möglichkeiten. Die Anfangs ein wenig überflüssig zu scheinende Langwierigkeit begründet sich im fortlaufenden Film jedoch. Der Charakter Venom stammt aus dem Spiderman Universum und ist, anders als viele andere Charakterausleitungen, nicht grundlegend gutartig und Menschenfreundlich. Diese etwas andere Darstellung macht den Film im Laufe oftmals zusätzlich interessant. Die in einigen Filmkritiken bemängelte, und teils sogar als „fehlend“ betitelte Gewalt bringt der Story meines Erachtens keine Nachteile.

Ich, ein nicht Marvel-Insider, ging ohne jegliche Vorkenntnisse über die Figur Venom in den Film. Der Film ist eine sehr spezielle und eigenwillige Handlung, die sicher nicht Jedermann gefallen wird. Ich fand ihn in IMAX 3D mit allen Effekten eine sehr gute und gelungene Unterhaltung. Ein Film, welchen ich aber später unbedingt in meiner Filmsammlung brauche, wird er wohl aber nicht sein.

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