Flamingo Messenger für Mac OSX

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Messenger Software gehört heutzutage auf jeden PC und jedes Smartphone. Für einen guten Messenger gilt es daher viele unterschiedliche Dienste möglichst sauber zu kombinieren. Auf der Suche nach einem Messenger der Google Hangouts bedient habe ich mir den Flamingo Messenger für Mac OSX angesehen.
Selten schreibe ich wirklich negativ über meine Themen, doch leider kann ich hierfür keine Empfehlung geben, und auch nur wenig lobende Worte finden.
Positiv zu vermerken ist für mich das eher schlichte und übersichtliche Design und einige nette Animationen.
Doch aller Frohsinn darüber versiegt schnell, wenn man die Defizite unter der Haube zu Gesicht bekommt!!
Die aktuelle Version 1.0.9 bedient lediglich drei Dienste. Facebook Messenger, Google Hangouts und XMPP. Und diese leider auch nur mehr schlecht als recht!

Flamingo Messenger für Mac OSX

Flamingo Messenger für Mac OSX

Wenn der Facebook-Chat und Google Hangouts gleichzeitig in Benutzung sind muss das System häufig „reconnecten“ und sich in den Accounts neu anmelden. Eine Folge dessen scheint zu sein, das teilweise, trotz gelungener Neuanmeldung, die Übersicht der Kontakte nicht eingeblendet wird. Hat man also den gewünschten Chat nicht in der Historie, hilft nur ein Neustart des Programms.
Auch hat das System, hier am Beispiel von Google Hangouts, häufig ein Problem mit der Darstellung des Chat-Inhalts. Nicht selten schreibt man ja den einen Inhalt noch von seinem Smartphone aus, und benutzt einige Zeit später seinen Computer für das weitere Gespräch. Möchte man hier nun weiter schreiben zeigt einem die Software leider seinen eigenen Chat-Inhalt, welcher zuvor auf dem Smartphone geschrieben wurde, nicht an. Lediglich die Inhalte des gegenüber werden aus dem zuvor gewesenen Chat übernommen. Sehr unverstänlich und vor allem mehr als unlogisch!
Auch bleibt festzustellen, dass, wenn man das einzelne Chatfenster (Chatinhalt mit einem User) vom Haupt-Übersichtsfenster löst, und zum Beispiel auf seinen zweiten Monitor schiebt, dann der Inhalt des Chats teilweise verschwunden ist. Dargestellt werden hier vereinzelt nur leere Sprechblasen. Auch hier hilft dann meist nur ein Neustart der Software.

Wen all dies nicht abschreckt, der soll sich die Software gerne einmal genauer ansehen. Allgemein kann ich aber jedem nur von der aktuellen Version des Flamingo Messenger für Mac OSX abraten. Mit einem regulären Preis von fast 8 Euro ist die Software für den „Berg an Müll“ den man bekommt auch noch mehr als überteuert!

Bleibt nur zu hoffen das die Entwickler ihre Hausaufgaben machen und bald ein passendes Update anbieten. Sollte der Messenger aus der aktuell scheinbaren  „Alpha-Version“ noch herausgeholt werden, und evtl. noch ein wenig erweitert werden, hat er nach meiner Meinung durchaus Potenzial. Doch  gibt es hier vorerst noch einiges an Nachholbedarf!

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