Der Hobbit 2: Smaugs Einöde

Seit kurzem läuft der zweite Teil der Hobbit-Trilogie im Kino. Der Hobbit 2: Saugs Einöde. Wer jetzt erwartet das ich als bekennender Herr der Ringe Fan über einen solchen Film eine negative Kritik schreibe, der irrt vermutlich. Wobei, sollte der Film wirklich schlecht sein, würde ich natürlich auch das tun. Aber dafür gibt es zum Glück absolut gar keinen Grund.
Der Hobbit 2: Smaugs Einöde ist, wie zu erwarten war, eine mehr als würdige Fortsetzung. In diesem Teil beginnt die Geschichte rund um die Rückeroberung der Zwergenstadt Erebor und seiner Schätze erst richtig in Fahrt zu kommen.

 

Die Bestie Smaug, ein riesieger Feuer-Drache, hat das Zwergenreich Erebor und seine Schätze eingenommen, und wacht seither über die einstige Heimat der Zwerge. Zu Beginn des zweiten Teils blickt man kurz auf die Geschehnisse vor Beginn des ersten Teils zurück. Gandald der Graue trifft den Tronfolger Thorin Eichenschild in einem Gasthaus und erinnert ihn an deren einstige Heimat. Mit einem nicht ganz uneigennützigen Appell bittet er Thorin um die Rückeroberung des Zwergenreiches, und den Sieg über den Drachen. Gandalf befürchtet einen Verbund der bösen Mächte, welche der Tage immer stärker werden, mit dem Frachen Smaug. Durch Gandalfs Unterstützung ermutigt willigt Thorin ein…

… die Gefährten sind nach der nur allzu knappen Rettung durch die Adler im ersten Teil aufgeschreckt. Nur sehr knapp sind sie Azog entkommen, welche aber mit seiner Herde von Orks weiter jagd auf die Gruppe macht. Sie kommen in das Revier von Boern, einem Pelzwechsler. Er ist eine art Mensch in Bärengestalt. Boern ist ein mehr als skeptisches Wesen, was anfänglich auch Jagd auf die Gruppe macht. Im Schutze der Unterkunft von Boern, können Sie die Nacht überstehen. Anfänglich, in Bärengestalt, gejagt, bietet Boern der Gruppe um Bilbo Beutlin später Schutz und Unterkunft, und hilft Ihnen Azog weiter zu entkommen, denn Zwerge mag der Pelzwechsler nicht. Aber Orks hasst er noch viel mehr!
Unter den wachsamen Augen des Bären gelangt die Gruppe in den Düsterwald, wo sich Gandalf von Ihnen trennt. Zusammen mit Radagast dem Braunen begibt er sich zur Festung Dol Guldur. Hier begegnet er einer Menge dunkler Mächte, welcher er alleine nicht Herr zu werden scheint.
Die Gruppe rund um Thorin Eichenschild und Bilbo Beutlin bahnt sich Ihren weg durch den Düsterwald. Ein gespenstischer Ort des Bösen, welcher die Gefährten mehr als einmal in Gefahr bringen wird. Als sie von einer Meute Spinnen überwältigt werden ist Bilbo der einzige, welcher unentdeckt bleibt. Mit der Macht des Ringes gelingt es ihm die Meute zu überwinden, und seine Kameraden aus dem Nest der Spinnen zu befreien. Als ihre Befreiung doch zu scheitern droht werden Sie von einer Gruppe Waldläufer, unter Ihnen Legolas, Sohn des Elbenkönigs Thranduil, vor den Spinnen gerettet, welche Sie aber prompt zu gefangenen machen und in Ihr Verlies im Elbendorf stecken. Wieder ist Bilbo derjenige, welcher der Gefangenschaft entfliehen kann.

Der Hobbit 2: Smaugs Einöde
Der Hobbit 2: Smaugs Einöde

Als versuchte Verhandlungen zwischen Thorin Eichenschild und dem Elbenkönig Thranduil scheitern sieht es für Bilbo und die Zwerge ein weiteres Mal nicht gut aus. Doch Bilbo meistert auch diese Situation und kann seine Zwergenfreunde befreien. Auf Ihrer Flucht aus der Elbenburg werden Sie von den Orks gejagt. In Eichenfässern, und dank des schützenden Pfeilhagels der Elben, gelingt es Ihnen den Fluß herunter zu fahren, und den Bösewichten zu entkommen. Hier treffen Sie auf einen Händler, welcher Sie über den großen See, in die Stadt Esgaroth. Doch haben die letzten Kämpfe ihre Spuren hinterlassen. Der Zwerg Kili wurde von einem verfluchten Ork-Pfeil getroffen und verletzt. Von hier aus setzen Sie Ihre Reise zum einsamen Berg fort.
Gandalf hat unterdessen alleine die Festung Dol Guldur betreten, und trifft dort auf den bösen Azog, eine Horde von Orks, sowie den wieder zu Kräften gekommenen Sauron. Im Kampf gegen die hiesigen dunklen Mächte sind sie Ihm um längen überlegen. Gandalf geriet in Gefangenschaft und muss derweil mit ansehen wie sich die Herde der Ork unter der Führung von Azog in Bewegung setzt.

Die Zeit drängt, und die Gruppe um Bilbo und Thorin muss sich beeilen, denn die letzten Herbsttage sind angebrochen, und sie müssen den Eingang zum Berg beim letzten Sonnenlicht im Herbst gefunden haben. Die Rückschläge verkraftet gelingt Ihnen dennoch der Eintritt in den Berg. Hier soll Bilbo, der als Meisterdieb in der Gruppe bekannt ist, den Akenstein aus der Gruft von Smaug holen. Doch wird dies alles andere als einfach. Bereits auf den ersten Schritten bemerkt die schläfrige Bestie den Eindringling. Der danach gesprächige Drache durchschaut das Vorhaben des Halblings promt, und versucht ihn und seine Zwergenfreunde nach kurzem Spiel zu eleminieren. Doch diese wissen sich mit einigen schlauen Einfällen zu wehren. Doch reicht dies aus um den Drachen zu überlisten??

 

Wie auch bei der Herr der Ringe Trilogie gewinnt die Geschichte bei der Hobbit 2: Smaugs Einöde bedeutend mehr an Fahrt. Nach einer anfänglich etwas bodenständigen, und vllt. auch erklärenden Story im ersten Teil von der Hobbit, setzt der Zweite Teil in der Geschwindigkeit und Spannung fort, wo der erste Teil aufgehört hat. Einige sehr gut umgesetze, und bisher im Film unbekannter Wesen, wie immer eindrucksvolle Landschaften, und sogar ein wenig Witz, z.b. bei der Rafting-Fahrt in den Eichenfässern, zeichnen den zweiten Teil von der Hobbit aus. Nicht nur Fans der Serie oder des Genres werden hieran sicher ihren Spaß haben.

Der Hobbit: Smaugs Einöde besetzt für mich eindeutig den Platz des besten Films des Jahres 2013. Was meint ihr?

Nic

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Hallo, ich bin Nicolas! Im echten Leben bin ich Technischer Redakteur, freiberuflicher Kommunikationsdesigner und Fotograf und Ehrenamtler beim Technischen Hilfswerk in Schleswig Holstein. Mein Interesse gilt den Medien und der Fotografie nach Sonnenuntergang. Ich liebe das Reisen und, wenn es die Zeit zulässt, den Amateurfunk. Ich blogge unregelmäßig und zu ganz unterschiedlichen Themen, die mir gerade in den Sinn kommen.

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