Bose QuietComfort 45: Kopfhörer-Test mit den Mediamarkt Testpiloten

Nic-LogTesting

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Testpiloten erproben heutzutage nicht mehr nur neue Fluggeräte. Mit Mediamarkt werden auch Technikenthusiasten zu Testpiloten und können und dürfen die neueste Technik ausprobieren. So durfte ich mit den Mediamarkt Testpiloten den neuen Bluetooth-Kopfhörer von Bose QuietComfort 45 einem ausführlichen Test unterziehen.

Bose QuietComfort 45 Unboxing-Foto

Unboxing des Bose QuietComfort 45 Bluetooth-Kopfhörers

Ich höre viel und gerne Musik aus den unterschiedlichsten Genres. Von Rock und Metal über Pop bis hin zu Titeln der Volksmusik, viele meiner Playlisten sind teils bunt gemischt. Zu meinen häufig verwendeten Kopfhörern gehören, neben den Apple AirPods Pro auch der JBL CLUB950 NC. Erwartungsgemäß können weder die kleinen Apple Kopfhörer noch die OverEars von JBL dem Bose QuietComfort 45 das Wasser reichen.

 

Verarbeitung

Der Bose QuietComfort 45 kommt in einem kleinen schwarzen Case, das neben dem Kopfhörer auf Platz für Zubehör, wie zum Beispiel Anschlusskabel, hat. Der Bose Kopfhörer wird in dem Case platzsparend zusammengefaltet. Nimmt man ihn das erste Mal in die Hand, fällt das geringe Gewicht und die Flexibilität der Bauteile auf. Böse Stimmen würden sagen, sie wirken ein wenig klapprig. Dies muss man bei einem zweiten Blick jedoch klar wiederlegen. Die Ohrmuscheln sind jede für sich drehbar und schwenkbar. Auch der Bügel über den Kopf ist, im Vergleich zu anderen Geräten die ich kenne, sehr flexibel. Diese Eigenschaften sind für den Tragekomfort sehr stark von Vorteil. Die Polster an den Ohrmuscheln und dem Bügel machen das Tragen sehr angenehm. Auch nach 2 Stunden kontinuierlichem Musik hörens saß der Kopfhörer immer noch perfekt und drückte nicht.

Audioqualität

Im Vergleich zu den mir bekannten anderen Kopfhörern setzt der Bose QuietComfort 45 Maßstäbe. Er kommt mit sehr guten Höhen und sehr präsenten Mitteltönen. Aber auch der Bass bleibt nicht auf der Strecke. Für mich eine sehr ausgewogene und angenehme Mischung.

Beim Lesen von Rezensionen zu diesem Gerät im Internet ist mir mehrfach aufgefallen, dass Nutzer den Bass teils als zu gering bemängelten. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Im Vergleich zu meinem Kopfhörer von JBL “dröhnt” dieser nicht so stark, was ich als sehr angenehm empfinde. Die Bässe sind dennoch sehr satt vorhanden. (Getestet mit einem iPhone und der Equilizer-Einstellung “Rock”).

Konnektivität und Steuerung

Die Bluetooth-Verbindung mit dem iPhone war denkbar einfach. Zum Einschalten wird der Power-Knopf auf dem rechten Ohrhörer in die Mittelstellung geschoben. Ein Einschaltgeräusch sowie eine Stimmenansage ertönt. Der Kopfhörer erscheint in der Auswahl neuer Pairing-Devices. Nach Auswahl des Kopfhörers werden Smartphone und Kopfhörer miteinander verbunden.
Um ein weiteres Gerät zu pairen lässt sich der Power-Knopf aus der Mittelstellung kurz zur Seite schieben (und rutscht mit einem Wiederstand automatisch zurück). Hierdurch lässt sich der Pairing-Prozess für weitere Geräte starten. Laut Bedienungsanleitung von Bose können bis zu 10 unterschiedliche Geräte mit dem QuietComfort 45 verbunden werden.

Neben dem Ein- und Ausschalter befinden sich noch weitere Knöpfe an den Ohrmuscheln. Diese dienen unter anderem zur Regelung der Lautstärke, zum Ein- und Ausschalten der Noise-Cancelling-Funktion oder zur Annahme von Telefongesprächen. Auch ein USB-C Anschluss und ein Klinkenanschluss sind vorhanden.

Bose Music App

Mit der Bose Music App lassen sich unterschiedliche Bose Audiogeräte steuern und verbinden. Hiermit können, ebenso wie über die Knöpfe am Gerät, Funktionen wie Noise-Cancelling ein- und ausgeschaltet oder die Lautstärke geregelt werden. Auch lassen sich hiermit Firmware-Updates am Kopfhörer durchführen.

Wer gerne viel herumstellt und ausprobiert, wird vermutlich etwas enttäuscht werden. Noise-Cancelling lässt sich, anders als bei anderen Herstellern, lediglich ein- und ausschalten. Eine stufenweise Regelung sucht man vergebens. Hier ist meines Erachtens aber auch nicht mehr von Nöten.
Auch eine separate Equilizer-Funktion ist nicht vorhanden. Da jedoch jedes Smart-Device heutzutage hierüber verfügt, finde ich dies ebenfalls nur konsequent. Bei meinem iPhone habe ich den Equilizer auf “Rock” eingestellt und empfinde den Klang des Bose QuietComfort 45 als perfekt. Ich vermisse diese Einstellungen absolut nicht.

Bose QuietComfort 45 im Case

Case des Bose QuietComfort 45 Bluetooth-Kopfhörers

Fazit

Mein Fazit ist alles in allem außerordentlich positiv. Der Bose QuietComfort 45 ist ein sehr angenehmem zu tragender Kopfhörer mit einem superguten Klang.

Auch ich hatte beim ersten in der Hand halten die Idee, ob hier zu Lasten der Verarbeitung gespart wurde, da mir das Gewicht und die Flexibilität so nicht bekannt waren. Wer den Kopfhörer aber etwas länger verwendet wird feststellen, dass dies von Bose sehr gut durchdacht ist. Die im Vergleich zu anderen Geräten minimalen Einstellungsmöglichkeiten stören mich ebensowenig, da der Klang von Haus aus ausgewogen und sehr angenehm ist.

Da wir langsam auf Weihnachten zugehen wäre es eine echte Überlegung wert, sich diesen Kopfhörer selbst zum Weihnachtsgeschenk zu machen. Denn eigentlich möchte ich nach einer Woche intensiver Nutzung des Bose QuietComfort 45, gar nicht wieder auf meinen bestehenden Kopfhörer zurück wechseln.

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