Tesla Model S – Probefahrt in Kampen auf Sylt

Nic-Log

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Ende vergangener Woche ging es für mich für einen Tag beruflich auf die schöne Nordsee-Insel Sylt. Neben einer Einladung in das neue Gosch Restaurant in Westerland ging es ganz spontan auch zur Präsentation des neuen Tesla Model S, inkl. Probefahrt, nach Kampen.

Das Fahrzeug ist brutal! Mit einer leichten Betätigung des Gaspedals presst einen der Tesla buchstäblich in die Sitze. In unter 5 Sekunden katapultiert einen der 85KW starke Elektromotor aus der normalen, rollenden Geschwindigkeit auf 100 km/h. Knapp 500 PS fasst der Motor des Tesla Model S umgerechnet auf einen Otto-Motor. Einfach nur Faszinierend! Das Fahrzeug, welches man uns präsentierte war das Luxusmodell mit einem Gesamtwert von 120.000 Euro. Sicher ein Schnäppchen für manch einen Wahl-Sylter. 🙂

Der Motor im Tesla Model S ist nicht größer als eine Kiste Cola und sitzt direkt auf der Hinterachse, zusammen mit der gesamten weiteren Elektronik. Wo sonst der Motor unter der “Motorhaube” zu finden ist befindet sich beim Tesla, ähnlich eines Porsche, ein kleiner Gepäckraum. Jedoch auch das Heck fasst im Tesla Model S einen sehr üppig ausfallenden Kofferraum, welche man bei der Fahrzeugart auf den ersten Blick gar nicht erwarten würde. Die Antriebsakkus befinden sich bei dem Gefährt nach Angaben der Mitarbeiter gleichmäßig verteilt im Boden des Chassis, und können ausgetauscht werden. Sie nehmen im Tesla Model S keinen ersichtlichen Platz weg.

Tesla plant auch in Deutschland, so teilte uns ein Mitarbeiter mit, eine Infrastruktur für Elektro-Tankstellen. Damit soll es möglich sein, sollten die 500km Reichweite einmal aufgebraucht sein, die Akkus in Windeseile wieder aufzuladen. Während eines Aufenthaltes von einer halben Stunde auf einer Raststätte sollen die Batterien wieder voll geladen sein. Wem dies nicht schnell genug geht, für den soll es zukünftig dann auch Stationen geben, in denen die Akkus in wenigen Minuten automatisch ausgetauscht werden. Wie genau dies von Statten geht lies Tesla leider nicht verlauten.

Ebenso faszinierend wie die Fahrtwerte des Tesla sind die inneren Werte. Das Armaturenbrett, welches in modernen Fahrzeugen voll gespickt von unzähligen Knöpfen für alle erdenklichen Funktionen ist, ist beim Tesla Model S einfach nur schlicht. Ein 17″ großes Touch Display übernimmt dabei den Job der Knöpfe. Egal ob Fahrwerk, Heckkamera, Lüftung oder Sitzheizung, Schiebedach, die Musik-Anlage oder die online-Kartennavigation. Die Heck-Kamera lässt sich, parallel zur Kartenansicht auf dem Display per Split-Screen Anzeigen. So hat man neben dem klassischen Rückspiegel eine perfekte Sicht nach hinten. Alles wird über das integrierte Touch Display gesteuert. Man möge fast meinen in dem Fahrzeug sei ein überdimensionierter iPod verbaut! 😀

Eines ist auf jeden Fall sicher. Seit der Probefahrt gibt es ein weiterer Punkt auf die Liste der ausgefallenen Wünsche!

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